
Der Ausdruck menschlichen Daseins - Wertewandel - Visionen einer zukünftigen Gesellschaft -
Als KÜNSTLERIN, die neue Wege geht, werde ich mit meiner Kunstausstellung:
WEIL NICHT SEIN KANN WAS NICHT SEIN DARF
Grenzen sprengen!
Um die Herzen, der Menschen zu erreichen
Um unsere Gesellschaft zu sensibilisieren
Um aktuelle, wichtige und wesentliche Themen unserer Gesellschaft und Kultur anzusprechen, auszusprechen und aufzuzeigen!
Mein Aufruf an die Menschheit

Kunst
die
Augen
öffnet
--------------------------
Eine
Kunstausstellung
gegen
sexuellen Kindesmissbrauch
Jedes
Kunstwerk
erzählt eine wahre
Geschichte
die gesehen und gehört
werden
muss!
Willkommen auf meiner Seite, eine Plattform, die Ihnen mein Lebenswerk, meine Kunstausstellung:
„Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“ vorstellt.
Dieses Kunstprojekt ist meiner Auseinandersetzung mit dem komplexen und schwierigen Thema der sexualisierten Gewalt gegen Kinder gewidmet.
Der Begriff "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf" drückt die Verleugnung und das Wegsehen aus, die oft mit sexueller Gewalt gegen Kinder einhergehen. Viele Menschen wollen nicht wahrhaben, dass ein solch abscheuliches Verbrechen in unserer Gesellschaft existiert.
Doch indem wir die Augen davor verschließen, ermöglichen wir den Tätern, weiterhin ungestraft zu handeln und unschuldige Kinder zu verletzen. Sexualisierte Gewalt gegen Kinder ist eine traurige Realität, die viel zu oft ignoriert und totgeschwiegen wird.
Kunst hat die Kraft, die Herzen der Menschen zu berühren und das Bewusstsein für wichtige Themen zu schärfen.
Die Kunstausstellung „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“ ist ein eindringliches Beispiel dafür.
Sie thematisiert die sexualisierte Gewalt gegen Kinder und eröffnet einen Raum für die Stimmen der Betroffenen.
Diese Ausstellung ist das Ergebnis eines langen Weges, der im Jahr 2017 begann, als die ersten Skulpturen entstanden.
Ziel ist es, die Erfahrungen der Betroffenen, sichtbar zu machen und das Schweigen zu brechen und ihre Botschaften weltweit zu verbreiten.
Der Weg zur Kunst war nicht einfach, sondern geprägt von intensiven Erfahrungen und Begegnungen.
Im Jahr 2022 wurden Gleichgesinnte gefunden, die die Vision teilten, das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.
Gemeinsam wurde versucht, das Bewusstsein für ein Thema zu stärken, das oft tabuisiert wird. Die gemeinsame Leidenschaft und der Wunsch, Veränderung zu bewirken, führten schließlich zur Realisierung dieser Ausstellung.
Kunst wird hier zum Mittel, um eine klare Botschaft zu senden und die Realität, in der viele Kinder leben, ins Licht zu rücken.
Die Skulpturen in der Ausstellung sind mehr als nur Kunstwerke. Sie sind Ausdruck von Schmerz, Hoffnung und dem Streben nach Veränderung. Jedes Kunstwerk wurde mit äußerster Sorgfalt und Achtsamkeit gefertigt. Durch die Verwendung von Gipsbinden wurden die individuellen Erfahrungen der Betroffenen direkt abgebildet. Diese Skulpturen erzählen Geschichten von Scham, Angst und Hilflosigkeit, aber auch von Unschuld, Reinheit, Hoffnung, Stärke und dem Über
Die Farben Schwarz, Weiß und Gold wurden bewusst gewählt, um die verschiedenen Emotionen und Lebensrealitäten der Betroffenen darzustellen. Sie zeigen, dass aus Dunkelheit Licht und Stärke erwachsen kann.
Ein weiteres eindrucksvolles Element der Ausstellung sind die Spiegel, die den Besuchern die Geschichten der Betroffenen näherbringen. Durch den Blick in den Spiegel wird eine Verbindung zwischen den Betroffenen und den Betrachtern hergestellt. Dies fördert das Verständnis und das Mitgefühl für die erlittenen Erfahrungen. Wenn die Betrachter schwarze Kleidung tragen, verschwinden die Texte und Geschichten, was die Hilferufe der Betroffenen symbolisiert, die oft überhört werden. Diese interaktive Komponente der Ausstellung fordert die Besucher auf, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und eigene Gedanken und Gefühle zu reflektieren.
Die Ausstellung „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“ ist ein Aufruf zur Veränderung.
Sie spricht eine universelle Sprache und berührt Menschen unabhängig von ihrer Herkunft.
Jedes Kunstwerk erzählt eine Geschichte, die gehört werden muss.
Das Ziel ist es, das Bewusstsein für sexualisierte Gewalt gegen Kinder zu schärfen und einen Dialog zu fördern.
Die Ausstellung wurde im November 2022 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und ermutigt dazu, über dieses wichtige Thema zu sprechen.
Es ist an der Zeit, die Augen zu öffnen und den Stimmen der Betroffenen Gehör zu schenken.

„Hört uns, glaubt uns“ zeigt die Skulptur einer Frau in schützender Haltung, die als Kind sexuelle Gewalt erfahren musste und diese Erfahrung ein Leben lang mit sich trägt.
Die reduzierte, eindringliche Form macht das Unsichtbare sichtbar: Scham, Schmerz und die fortwährende Suche nach Gehör und Anerkennung.
Gleichzeitig strahlt die Figur eine stille Stärke aus, ein Zeugnis überlebter Gewalt und der Wille zur Selbstbehauptung.
Das Werk richtet eine klare Aufforderung an die Gesellschaft: Zuhören, glauben und handeln statt wegsehen.
Es ist ein Mahnmal für Gerechtigkeit und ein Appell, Räume zu schaffen, in denen Schutz, Unterstützung und Heilung möglich sind.
Hört uns, glaubt uns
Erstellungsjahr 2017
Kunstwerkgrösse: 1.80 Breite x 60 Höhe x 30 Tiefe cm
Botschaft der Betroffenen
Als Betroffene sexueller Gewalt weiß ich, dass meine Erfahrungen unangenehme Gefühle in der Gesellschaft auslösen!
Ich wünsche mir Mitmenschen welche trotz den unangenehmen Gefühlen, mutig und voller Vertrauen für mich da sind, mir zuhören, mich wahrnehmen und mir glauben.
Anderen Betroffenen wünsche ich Durchhaltevermögen, bis sie Menschen finden, die sie ernst nehmen.
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
|---|
Bin ich der Täter?
Die Skulptur "Bin ich der Täter?" stellt den Oberkörper einer Frau dar, die in einem Moment der Verletzlichkeit gefangen ist. Der Fokus liegt auf der Hand ihres Bruders, die sanft auf ihrer Schulter ruht. Diese Hand erzählt die einzige Geschichte des Schutzes und der Unterstützung in einer Zeit, in der sie im Kindesalter sexuellen Übergriffen ausgesetzt war. Ihr Bruder war die einzige Person, die ihr beistand, während sie unter dem Gewicht unvorstellbarer Erfahrungen litt.
Die Hand symbolisiert die bedingungslose Liebe und den unerschütterlichen Beistand, den er ihr gab, der einzige Anker in einem Leben voller Dunkelheit. Die braune Farbe der Skulptur steht für die Widerstandsfähigkeit der Frau, die trotz all der Entbehrungen und Herausforderungen aufrecht bleibt.
"Bin ich der Täter?" vermittelt die schmerzhafte Realität, dass in ihrer Zeit der Not keiner außer ihrem Bruder da war, um ihr zu helfen. Diese Skulptur ist eine eindringliche Erzählung über das Überleben — eine Hommage an die Stärke der Betroffenen, die, trotz fehlender Hilfe und Unterstützung, die Kraft fand, ihr Leben weiterzuführen. Sie trägt nicht nur das Gewicht ihrer eigenen Geschichte, sondern auch das Glück, einen Bruder zu haben, der für sie da war, als sonst niemand es war.
Erstellungsjahr 2018
Kunstwerkgrösse: 50 Breite x 60 Höhe
![]() | ![]() | ![]() |
|---|
Die Skulptur "Schutzlos" ist eine eindrucksvolle Darstellung einer Frau, die seit ihren traumatischen Missbrauchserfahrungen in der Kindheit nur noch mit verschränkten Armen Sicherheit findet. Diese lebensgroße Figur, aus Gips gefertigt und mit einer Granit-Optik versehen, vermittelt den Eindruck, dass die Frau versteinert ist.
Die Pose mit den verschränkten Armen verdeutlicht sowohl die Anspannung als auch den inneren Kampf der Frau, die gegen die Erinnerungen an ihre traumatischen Erlebnisse ankämpft. Die bewusste Wahl der Granit-Optik birgt eine tiefere Bedeutung: Granit ist ein hartes und robustes Gestein, das normalerweise mit Stärke und Beständigkeit assoziiert wird. In diesem Kunstwerk jedoch wird er genutzt, um die Verletzlichkeit und Versteinerung der Frau darzustellen, die sich in ihrer Vergangenheit gefangen fühlt. Die graue Farbe des Granits verstärkt den Eindruck von Kälte und Erstarrung, symbolisiert die emotionalen Narben, die durch den Missbrauch hinterlassen wurden.
"Schutzlos" ist eine eindringliche Darstellung der weitreichenden Auswirkungen von Missbrauch und Trauma auf das Leben einer Person. Sie erinnert uns daran, wie wichtig es ist, den Betroffenen Unterstützung und Schutz zu bieten, damit sie nicht in ihrer Isolation gefangen bleiben. Gleichzeitig ruft die Skulptur jene ermutigen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, dazu auf, ihre Stimme zu erheben und Weg zu ihrer Sicherheit zurückzufinden. Es ist ein Appell, die Geschichte der Verletzten zu hören und die transformative Kraft des Zuhörens und der Unterstützung in den Vordergrund zu stellen.
Erstellungsjahr 2018
Kunstwerkgrösse: 70 Breite x 70 Höhe x 30
Schutzlos
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
|---|---|---|---|
![]() |
Die Skulptur "Die Waage der Gerechtigkeit" fängt den Oberkörper eines Kindes ein, das aufrecht steht und die Rolle einer Waage übernimmt. Mit ausgestreckten Armen dienen die Hände als Waagschalen, und die Kontraste auf beiden Seiten des Körpers sind eindrucksvoll gestaltet: Die eine Hälfte ist schwarz, die andere weiß.
Auf der schwarzen Seite des Kindes liegen entlang des Arms Geldmünzen, die sich bis zur Hand erstrecken. Diese Darstellung symbolisiert den Reichtum und die materiellen Güter, die in unserer Gesellschaft oft als Maßstab für Gerechtigkeit und Erfolg betrachtet werden. Gleichzeitig wirft sie ein Licht auf die Ungerechtigkeit, Diskriminierung und soziale Ungleichheit, die viele Menschen erfahren.
Im Gegensatz dazu wird auf der weißen Seite des Kindes in der Hand ein goldener Handabdruck eines Babys präsentiert, der die Unschuld und Reinheit eines Neugeborenen repräsentiert. Dies erinnert uns daran, dass wahre Gerechtigkeit auf Mitgefühl, Fürsorge und dem Schutz der Schwächsten basieren sollte.
Insgesamt vermittelt die Skulptur "Die Waage der Gerechtigkeit" eine tiefgründige Botschaft über den Kontrast zwischen materieller und moralischer Gerechtigkeit. Sie fordert den Betrachter dazu auf, über die Unterschiede und die tiefere Bedeutung von Gerechtigkeit nachzudenken und wie sie in der Gesellschaft verwirklicht werden kann. Es ist ein eindringlicher Aufruf, die soziale Verantwortung zu erkennen und aktiv an einer gerechteren Welt für alle zu arbeiten.
Erstellungsjahr 2020
Kunstwerkgrösse: 1,06 m Breite x 45 cm Höhe x 57 cm Tiefe
die waage der gerechtigkeit
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
|---|---|---|---|
![]() |
Die Skulptur "Sprachlos" zeigt den Rücken eines Kindes in Weiß, symbolisch für die Unschuld und Reinheit. Über dem Rücken erhebt sich die goldenen Hände der Mutter, die ihr Kind beschützen wollen. Doch an einigen Stellen sind die Hände schwarz, um die Schwierigkeiten und den Kampf auszudrücken, mit dem die Mutter konfrontiert ist, während sie versucht, ihr Kind vor familiengerichtlichen Verfahren und Kindesmissbrauch zu schützen.
Die Skulptur ist auf einem Keilrahmen mit einer Spirale in Grün und Schwarz befestigt, wobei Grün für Hoffnung und Wachstum steht, während Schwarz die Dunkelheit und das Leiden repräsentiert. Diese Spirale symbolisiert den Kreislauf der Gefangenschaft, in dem die Mutter gefangen ist.
Insgesamt verkörpert "Sprachlos" die verzweifelte Situation einer Mutter, die in ihrem Kampf für den Schutz ihres Kindes allein und sprachlos dasteht. Sie steht für die Liebe und den Schutzinstinkt einer Mutter, aber auch für die Herausforderungen und Dunkelheit, denen sie ausgeliefert ist.
Erstellungsjahr 2020
Kunstwerkgrösse: 70 Breite x 70 Höhe x 16
Sprachlos
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
|---|
Die Skulptur " Ausstellung Abusus " ist eine faszinierende Darstellung, und zeigt die Hand eines gerichtlichen Gutachters.
Die Kombination aus der goldenen Hand des Gutachters, der Zigarette und dem braunen Sockel mit den schwarzen Spitzen schafft eine starke visuelle Darstellung. Sie verdeutlicht die Komplexität und die moralischen Herausforderungen, mit denen Gutachter konfrontiert sind, wenn sie mit dem Thema der sexualisierten Gewalt konfrontiert werden. Die Skulptur lädt den Betrachter ein, über die Rolle der Gutachter in solchen Fällen nachzudenken und die Schwierigkeiten zu erkennen, die mit der Aufdeckung und Bekämpfung von sexuellem Missbrauch verbunden sind.
Erstellungsjahr 2021
Kunstwerkgrösse: 40 Breite x 30 Höhe
Ausstellung Abusus
![]() | ![]() | ![]() |
|---|
Das Kunstwerk "Diesen Weg musst du nicht allein gehen" ist eine detailreiche Darstellung eines schwarzen Weges, der die Schwierigkeiten und Herausforderungen symbolisiert, die Menschen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, auf ihrem Weg zur Bewältigung erleben. Entlang des Weges befinden sich goldene Steine, die als Zeichen für Hilfe und Unterstützung dienen und dazu ermutigen, sich auf andere zu verlassen und aktiv nach Unterstützung zu suchen.
Zusammen mit einer Fachberatungsstelle entwickelt, richtet sich dieses Kunstwerk an alle Betroffenen und vermittelt die Botschaft, dass es wichtig ist, Hilfe anzunehmen. Die schwarzen Steine repräsentieren die Hindernisse, während die goldenen Füße am Boden des Kunstwerks darauf hinweisen, aktiv Schritte zu unternehmen, um Unterstützung zu holen. Die Fußabdrücke oben auf dem Kunstwerk dienen als Wegweiser und ermutigen die Betroffenen, den richtigen Weg zu finden.
Insgesamt bringt das Kunstwerk die entscheidende Botschaft mit sich: Niemand muss diesen Weg allein gehen. Es ist ein starkes Plädoyer, die eigene Stärke zu nutzen und Hilfe zu suchen, um die Herausforderungen der persönlichen Geschichte zu bewältigen und einen neuen, hoffnungsvollen Weg einzuschlagen.
Erstellungsjahr 2021
Kunstwerkgrösse: 50 Breite x 1,50 Höhe
Diesen Weg
musst du nicht allein gehen
![]() | ![]() | ![]() |
|---|
Das Kunstwerk "Schatten und Licht: Die Dualität der Kirche" ist eine eindringliche Skulptur eines Pfarrers, die die innere Zerrissenheit und die widersprüchliche Natur des Priesteramtes im Kontext des Missbrauchsskandals verkörpert. Die Skulptur zeigt zwei konträre Seiten: Die eine Seite ist geprägt von den Schatten begangener Verbrechen, symbolisiert durch Handabdrücke von Kindern, die wie Brandmale wirken und die stumme Anklage für den Missbrauch darstellen. Diese "verborgenen Handabdrücke" müssen vom Betrachter entdeckt werden und spiegeln die oft verschwiegen Realität wider.
Die andere Seite der Skulptur verdeutlicht den inneren Kampf jener Pfarrer, die sich mit den Verbrechen auseinandersetzen und ihr Amt ernst nehmen. Ihre Hände und Füße sind durch Ketten gefesselt, was die Gefangenheit durch Schutzmaßnahmen und bürokratische Hürden darstellt.
Die Dualität von Schatten und Licht illustriert die komplexe Realität des Missbrauchsskandals und den Kampf um Veränderung innerhalb der Kirche. Dieses Kunstwerk ist ein eindringlicher Appell, Verbrechen aufzuarbeiten, den Opfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und effektive Maßnahmen zum Schutz von Kindern zu ergreifen.
Erstellungsjahr 2021
Kunstwerkgrösse: 60 Breite x 1,80 Höhe
Schatten und Licht:
Die Dualität der kirche
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
|---|
"Auf der Suche nach Menschlichkeit" ist ein kraftvolles Statement gegen sexualisierte Gewalt. Diese Installation soll den Betrachter dazu anregen, sich aktiv für eine Welt ohne Gewalt einzusetzen und Hoffnung zu verbreiten. Die sichtbaren Handabdrücke auf der Wand sind ein starkes Symbol für den Zusammenhalt und die Stärke derjenigen, die sich gegen diese Form der Gewalt zur Wehr setzen. Möge diese Wand zu einem Denkmal werden, das uns stets daran erinnert, dass wir gemeinsam für eine bessere Zukunft kämpfen können.Jeder Handabdruck steht für die individuelle Stärke und den Mut, sich gegen sexualisierte Gewalt zu engagieren. Jeder Abdruck erzählt eine eigene Geschichte, Geschichten des Widerstands, der Hoffnung und des unaufhörlichen Strebens nach Gerechtigkeit. Die Vielfalt dieser Handabdrücke verdeutlicht, dass der Kampf gegen sexualisierte Gewalt nicht auf eine bestimmte Gruppe beschränkt ist, sondern dass Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft zusammenkamen, um ein starkes Zeichen zu setzen.Dies ist eine Verpflichtung, die wir nicht leichtfertig eingehen, sondern mit all unserer Kraft und Überzeugung, um eine Welt zu schaffen, in der Menschlichkeit und Respekt im Vordergrund stehen.
Auf der suche nach menschlichkeit
Erstellungsjahr 2023
Kunstwerkgrösse: 3,5 m Breite x 2 m Höhe
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
|---|
In meinem Kunstwerk „Das Spiegelbild der Kirche“ beschäftige ich mich intensiv mit der dualen Symbolik des Kreuzes. Es ist nicht nur ein Zeichen für den Opfertod Jesu Christi, sondern auch für die komplexe Verbindung des Menschen, sowohl zu seiner Erde und seinen Mitmenschen als auch zum Göttlichen. Diese Darstellung spiegelt die innere Zerrissenheit wider, die entsteht, wenn eine Institution, die Schutz und Hoffnung bieten sollte, ihre Werte verrät, um sich selbst zu schützen.
Die bewusste Wahl der Farbe Schwarz verdeutlicht den Weg der Kirche, einen Pfad, der vom Licht in die Dunkelheit führt, geprägt von der unzureichenden Aufklärung über sexualisierte Gewalt an Kindern innerhalb der kirchlichen Institution. Diese Dunkelheit wird durch die zerbrochenen Spiegelsplitter sichtbar, die das verfälschte Bild symbolisieren, das die Kirche durch ihre Handlungen und Versäumnisse in unserer Gesellschaft hinterlässt. Sie stehen für die Spuren des Verrats, der Lügen und der Vertuschung, die in die Seele der Betroffenen eindringen.
Mit diesem Werk setze ich ein kraftvolles Denkmal für all jene, die im Schatten der Kirche und ihrer Vertreter sexuellen Missbrauch erlebt haben. Die zerbrochenen Fragmente sind nicht nur Erinnerungen an das Geschehene, sondern auch ein eindringlicher Appell, sich der Verantwortung zu stellen und die Wahrheit nicht länger zu verleugnen. Dieses Kunstwerk soll als Mahnmal dienen und ermuntern, dass die Stimmen der Betroffenen endlich gehört werden und nicht im Dunkeln verharren.
„Das Spiegelbild der Kirche“ ist somit mehr als nur eine künstlerische Auseinandersetzung, es ist ein Aufruf zur Aufmerksamkeit, zur Aufklärung und zur Heilung. Es fordert uns auf, die Schatten der Vergangenheit zu beleuchten und für eine gerechte Aufarbeitung einzutreten.
das spiegelbild der kirche
Erstellungsjahr 2024
Kunstwerkgrösse: 1,40 m Breite x 2,30 m Höhe
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
|---|---|---|---|
![]() | ![]() |
"Mamma e' Papa mi ricordo" ist ein ergreifendes Kunstwerk, das die unaussprechlichen Erlebnisse eines Mädchens innerhalb ihrer Familie thematisiert. Obwohl das Mädchen nicht in der Lage war, ihre Missbrauchserlebnisse verbal auszudrücken, fand sie den mutigen Weg, sich über ihr Tagebuch mitzuteilen. Der Fund dieses Tagebuches brachte nicht nur Fragen für Mamma und Papa mit sich, sondern stoppte auch weitere Übergriffe, bevor das Tagebuch für immer verschwand, möglicherweise als Akt des Schutzes oder in der Hoffnung auf Vergessen.
Im Zentrum des Kunstwerks steht das verlorene Tagebuch, symbolisiert durch einen Handabdruck neben einem Schlüssel auf der einen Seite und der Gesichtshälfte der heutigen Frau auf der anderen. Diese Darstellung schreibt die Geschichte neu, auch wenn die Seiten des Buches leer sind. Sie stehen sinnbildlich sowohl für den vergessenen Inhalt als auch für die ungeschriebene Zukunft der Familie.
Besonders beeindruckend ist die Stärke der Betroffenen, die mit dieser Botschaft auch für all die anderen Kinder, die Ähnliches durchleben, ein Vorbild ist. Das Kunstwerk sendet die klare Botschaft, dass Heilung nur durch das Anerkennen und Hinsehen möglich ist. Es ist ein eindringlicher Appell an die Familie, ihre gemeinsame Geschichte neu zu schreiben und einen Weg zur Heilung zu finden.
Erstellungsjahr 2025
Kunstwerkgrösse: 20 cm Breite x 31 cm Höhe x 15 cm
mamma e´ papa mi ricordo
![]() | ![]() | ![]() |
|---|
"Du bist ein Wunder" ist eine kraftvolle und bewegende Skulptur, die den Rücken einer Betroffenen auf einer Holzwand darstellt. Dieses Kunstwerk erzählt die schmerzvolle Geschichte eines Mädchens, das über viele Jahre hinweg sexuellen Missbrauch erleiden musste, ohne jemals jemanden zu finden, der ihr zur Seite stand. Trotz ihrer stummen Umgebung fand sie einen Weg, sich auszudrücken, indem sie eindringliche Texte schrieb, die jedoch nie gehört oder gesehen wurden.
Die Skulptur zeigt zwei schwarze Hörner auf ihrer Schulter, die den Teufel symbolisieren, der sie quälte und ihre verzweifelten Selbstmordversuche kennzeichnet. Doch indem die Skulptur ihren Kopf vom Teufel abwendet, wird die Entwicklung hin zu der bewussten und starken Frau, die sie heute ist, sichtbar. Diese Metamorphose wird durch ihren Handabdruck auf der anderen Seite der Holzwand versinnbildlicht.
Auf der Skulptur ist in goldener Schrift eine eindrucksvolle Botschaft von der heutigen Frau an das Mädchen von einst zu finden: "Du bist ein Wunder." Diese goldene Inschrift symbolisiert Heilung und Neuanfang und dient als inspirierende Botschaft des Überlebenswillens und der Stärke für all jene Kinder, die heute ähnliche Herausforderungen bewältigen müssen.
du bist ein wunder
Erstellungsjahr 2025
Kunstwerkgrösse: 60 cm Breite x 80 cm Höhe x 25 cm
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
|---|
"Gemeinsam" ist ein tief bewegendes Kunstwerk, das die Geschichte von vier Frauen reflektiert, die eine gemeinsame Kindheitserfahrung des Leids teilen. Die zentrale Thematik dreht sich um den Schmerz und den Mut, sexualisierte Gewalt in der Kindheit erlebt zu haben, und den schwierigen Weg, Gerechtigkeit zu suchen.Der Holzrahmen des Kunstwerks trägt die Handabdrücke der vier Frauen, ein kraftvolles Symbol ihrer gemeinsamen Stärke und Entschlossenheit, ihren Peiniger zur Rechenschaft zu ziehen. Diese Darstellung wird umgeben von Justitia, die für Gerechtigkeit steht, jedoch in Dunkelheit gehüllt ist, repräsentiert durch drei schwarze Löwen mit roten Zungen, die die hiesige Gerichtsbarkeit symbolisieren.Trotz der Verurteilung des Täters in 129 Fällen und 2 Fällen schwerer sexueller Gewalt wird die Strafe zur Bewährung ausgesetzt und schafft somit ein Denkmal für die unvollendete Gerechtigkeit. Dieses Kunstwerk ist eine kraftvolle Reflexion über den individuellen Kampf gegen die Dunkelheit des Unrechts und die Schwierigkeiten, in der Suche nach Gerechtigkeit nicht allein gelassen zu werden. Es fordert dazu auf, die Stimmen der Betroffenen zu hören und den unermüdlichen Kampf für Gerechtigkeit fortzusetzen.
gemeinsam
Erstellungsjahr 2025
Kunstwerkgrösse: 70 cm Breite x 70 cm Höhe x 8 cm
![]() | ![]() |
|---|
"Ich bin so stark wie Pippi" ist eine zutiefst erschütternde und zugleich kraftvolle Skulptur, die die unvorstellbaren Leiden einer Frau thematisiert, die in ihrer Kindheit schwere sexualisierte Gewalt und Folter durch ihre eigene Mutter und deren Vater erfuhr. Die Skulptur zeigt den Abdruck ihres Oberkörpers mit ausgebreiteten Armen, die beeindruckend ihre innere Stärke symbolisieren.
In ihrem Überlebenskampf erinnerte sie sich als Kind an die kraftvollen Worte: "Ich bin so stark wie Pippi Langstrumpf." Dieser Satz wurde zum Namensgeber der Skulptur und wird durch die Abbildung von Pippi auf ihrer Schulter illustriert.
Der Abdruck ist von tiefen Wunden entlang der Arme durchzogen, die ihre Selbstverletzungen dokumentieren, ein verzweifelter Versuch, kurzfristige Erleichterung vom seelischen Schmerz zu finden, gefolgt von schmerzhafter Scham. Die Risse und Löcher im Abdruck verkörpern die schweren körperlichen Misshandlungen und die zersplitterten Persönlichkeiten, die aus ihrem Leid hervorgegangen sind.
Ihr Gesichtsabdruck zeigt vier dunkle Persönlichkeiten und zwei helle, vereint durch das gemeinsame Ziel des Überlebens. Die goldenen Linien, die diese Persönlichkeiten durchziehen, symbolisieren ihren unaufhörlichen Lebenswillen.
Diese Skulptur ist nicht nur ein Mahnmal für die bemerkenswerte Stärke der Betroffenen, sondern auch eine bittere Kritik an einer Gesellschaft, die oft wegschaut. Trotz wiederholter medizinischer Behandlungen griffen die Ärzte nicht ein, um sie vor ihren Qualen zu retten. Ihre Krankenakte, die die Geschichten ihres Schmerzes erzählen könnte, ist inzwischen verschwunden, ein weiteres Symbol für das Versagen der Gesellschaft, die Versäumnisse nicht zur Kenntnis zu nehmen.
Erstellungsjahr 2025
Kunstwerkgrösse: 70 cm Breite x 70 cm Höhe x 8 cm
Ich bin so stark wie Pippi
Mein Aufruf an die Menschheit
Ich möchte mich sehr für die Unterstützung und das erstellen dieses Videos und der Hintergrundmusik, bei Nico Campanella bedanken.
Weil nicht sein kann was nicht sein darf
Besuchen Sie die Facebookseite zur Kunstausstellung.
Hier erfahren Sie aktuelle Neuigkeiten, Termine, Veranstaltungen und vieles mehr.


















































